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Welche Bedeutung hat die Arbeitsmarktlage bei der Berufswahl?

Bei der Studien- und Berufswahl spielen viele verschiedene Aspekte eine Rolle:

Neben deinen Neigungen, Interessen und Stärken, deinen Lieblingsfächern in der Schule oder deinen beruflichen und persönlichen Zielen solltest du auch die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt mit in Betracht ziehen.

Doch Vorsicht: Es macht wenig Sinn, in ein Fach oder einen Beruf zu starten, der dir nicht gefällt oder der dich nicht interessiert, nur weil die Lage auf dem Arbeitsmarkt dort als positiv eingeschätzt wird. Bereits im Studium oder in der Ausbildung wirst du in diesem Fall nicht nur gegen deine Neigungen lernen müssen, sondern unter Umständen auch auf fachliche Hürden stoßen. Beispiel: Wer BWL nur studiert, weil Wirtschaftswissenschaftler gute Zukunftsaussichten haben, selbst aber Probleme mit Mathe hat, der dürfte sich spätestens an Statistik die Zähne ausbeißen.

Studieren verbessert die Chancen

Nach wie vor gilt: Hochschulabsolventinnen und -absolventen sind insgesamt auf dem Arbeitsmarkt gegenüber geringer Qualifizierten klar im Vorteil (Vgl. IAB-Kurzbericht: Akademiker/innen auf dem Arbeitsmarkt). Die Arbeitslosenquote lag in den vergangenen Jahren zwischen drei und vier Prozent und betrug damit nicht einmal die Hälfte des Wertes für die Gesamtbevölkerung. Allerdings hängen die Beschäftigungsaussichten stark vom Studienfach und der persönlichen Qualifikation ab.

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