Gründe für einen Abbruch und Gegenmaßnahmen
Deine Ausbildung abbrechen solltest du wirklich nur dann, wenn es gar nicht mehr weiter geht. abi>> sagt dir, was die häufigsten Abbruchsgründe sind und was du tun kannst, um das Äußerste zu vermeiden.
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Grund |
Maßnahme |
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Du hast einen Konflikt mit Kollegen oder Vorgesetzten? |
Suche das klärende Gespräch mit den beteiligten Personen oder dem Vorgesetzten. Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit, die Abteilung zu wechseln. Bei den zuständigen Kammern, aber auch bei der Berufsberatung der Agenturen für Arbeit findest du kompetente Ansprechpartner, die dir mit Rat und Tat beiseite stehen und, wenn du willst, auch die Vermittlerrolle übernehmen. |
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Du musst Arbeiten machen, die nichts mit deiner Ausbildung zu tun haben? Du hast das Gefühl, nicht ausreichend geschult zu werden? |
Kaffee kochen oder Fegen sind zwar keine tollen Aufgaben, gehören ab und an aber dazu. Überlege dir, ob die Situation wirklich unerträglich ist. Sprich mit deinem Ausbilder über deine Bedenken. Versucht gemeinsam eine Lösung zu finden. Deine zuständige Kammer kann dich auch hier beraten und dir helfen. |
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Irgendwie hast du dir etwas anderes unter dem Beruf vorgestellt? |
Grundsätzlich gilt: Ein Praktikum vor Beginn der Ausbildung, am besten in deinem zukünftigen Ausbildungsbetrieb, hilft dir, deine Vorstellung mit der Realität zu vergleichen. Erkundige dich bei deinem Berufsberater der Agentur für Arbeit, welche Weiterbildungsmöglichkeiten für deinen Beruf existieren, z.B. zum Fachwirt, Techniker oder Meister. Vielleicht kannst du dich damit besser identifizieren und nach der Ausbildung die gewünschte Richtung einschlagen. Solltest du dich entschließen, dass der Beruf doch so gar nichts für dich ist, dann wende dich an deine Berufsberater oder an Berater deiner zuständigen Kammer, dort findest du Unterstützung beim Wechsel in eine andere Ausbildung oder ein Studium. |
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Du fühlst dich unterfordert und dir fehlt deswegen die Motivation? |
Wende dich an deine Lehrer und an deinen Ausbilder. Gemeinsam mit ihnen kannst du eine Lösung finden, wie sie dich unterstützen und mehr fordern können. Frage deinen Ausbilder oder Vorgesetzten, ob du dich an Projekten beteiligen kannst. Oder ob es die Möglichkeit gibt, Zusatzqualifikationen wie Sprach- oder Computerkurse zu machen. |
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Familiäre Probleme oder Stress mit Freund oder Freundin schlagen sich auch in deiner Ausbildung nieder? |
So hart es klingt: Lerne Privat- und Arbeitsleben zu trennen. Nimm deinen Arbeitstag als Abwechslung zum Stress zuhause. Such dir jemanden, zu dem du Vertrauen hast, mit dem du über deine Probleme sprechen kannst. |
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Deine Ausbildungsvergütung reicht nicht aus und du knappst an allen Ecken und Enden? |
Wenn du eine betriebliche Ausbildung machst, kannst du unter bestimmten Voraussetzungen Berufsausbildungsbeihilfe bei deiner Agentur für Arbeit beantragen. Wenn du eine schulische Ausbildung machst, kannst du unter bestimmten Voraussetzungen BAföG beim Amt für Ausbildungsförderung beantragen. |
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Du hast gesundheitliche Probleme, wie Allergien, und kannst deine Ausbildung deswegen nicht weiterführen? |
Gegen Gesundheitsprobleme kann man nichts machen. Lass durch einen Arzt abklären, welche Arbeiten du machen darfst und welche nicht. Die Berufsberater der Agentur für Arbeit helfen dir, eine Ausbildung oder ein Studium zu finden, die für dich in Betracht kommt und helfen dir natürlich auch bei der Suche nach einem neuen Ausbildungs- oder Studienplatz. |




