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Umweltschutztechnische Assistentin

Umweltbelastung reduzieren

Christiane Paul (23) macht während ihrer Ausbildung häufig einen Abstecher zum Briesesee, einem der kältesten Seen in Brandenburg. Die angehende umweltschutztechnische Assistentin analysiert in einer Projektarbeit zum Thema Wasser das Ausmaß der Umweltbelastung.

Christiane Paul steht in einem Labor und spült einen Glaskolben aus.

Für Christiane Paul ist Umweltschutz auch in Zukunft ein wichtiges Thema.

Foto: Privat

 

„Ich entnehme Wasserproben von mehreren Stellen des Sees und untersuche sie auf verschiedene Schadstoffe und Mineralien“, erklärt die Schülerin der Berufsfachschule Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum in Oranienburg, die nach dem Abi erst einmal etwas jobbte, um sich bei der Entscheidung für den Beruf Zeit zu lassen und einen Platz an einer Schule in Berlin zu ergattern. Jetzt ist sie im ersten Ausbildungsjahr und wird in den nächsten zwei Jahren ihr Projekt vertiefen. Fächer wie Anorganische und Organische Chemie, Biologie, Abfallwirtschaft, Energie und Bodenanalytik stehen aber ebenfalls auf dem Lehrplan.

Eigenen Teil beitragen

In den analytischen Fächern lernt sie, mit Hilfe von speziellen Messinstrumenten verschiedene Stoffe und deren Konzentration in einer Umweltprobe zu bestimmen. „Experimentelle Vorgänge werden erst theoretisch im Unterricht besprochen, dann im Labor in die Praxis umgesetzt und schließlich in Versuchsprotokollen dokumentiert“, berichtet Christiane Paul. „Dadurch werden auch komplizierte Inhalte sehr verständlich“.

Schon in der Schulzeit hat sie sich mit Umweltthemen wie Waldsterben und Klimawandel beschäftigt. Durch die Ausbildung möchte sie ein umfangreiches Wissen über Umweltbelastungen und deren Auswirkungen erwerben und das komplexe Ökologische und Ökonomische System begreifen. „Umweltschutz ist auch in Zukunft ein sehr wichtiges Thema und dazu möchte ich meinen Teil beitragen.“ Absolventen der Ausbildung können etwa in Forschungseinrichtungen, Prüfabteilungen öffentlicher Verwaltungen aber auch in Unternehmen der Wasserversorgung oder der pharmazeutischen Industrie tätig werden. Christiane Paul plant erst einmal, Auslandserfahrungen zu sammeln und im Anschluss Umweltschutztechnik oder Biotechnik zu studieren.

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