service

Rubrik Lehrer und Eltern

studienwahl.de

Studiengangsuche in
studienwahl.de
wie, wo, was?
 
Erweiterte Suche
  • bei Facebook empfehlen
  • bei Twitter empfehlen
  • bei schülerVZ empfehlen
  • bei MySpace empfehlen
Kauffrau für Dialogmarketing

Expertin für Businessprodukte

Sabrina Unger (23) berät Kunden, wenn es um Aufträge oder Reklamationen geht. Sie arbeitet als Kauffrau für Dialogmarketing im Vertriebssupport der Deutschen Telekom in Bonn. Ob IP-fähige Telefonanlagen, Konferenz-Systeme oder firmeninternen Flatrates - sie kennt sich mit allem aus.

Sabrina Unger sitzt an einem PC und trägt ein Head-Set. Sie hat schwarze schulterlange Haare und lächelt in die Kamera.

Sie wollte direkt ins Berufsleben einsteigen: Sabrina Unger.

Foto: Privat

„An vielen Arbeitsplätzen ist mehr erforderlich als ein einfaches Festnetztelefon“, sagt Sabrina Unger. „Vor allem in größeren Unternehmen sind heute komplexe Anlagen gefragt, die zum Beispiel auch die interne Bürokommunikation erleichtern sollen, oder technische Innovationen.“ Die 23-Jährige kennt sich mit den Bedürfnissen der Kunden genau aus. Seit Abschluss ihrer Ausbildung bei der Deutschen Telekom arbeitet die Kauffrau für Dialogmarketing dort auch im Vertriebssupport. Als Ansprechpartnerin in der Hotline führt sie vor allem Inbound-Gespräche. Das bedeutet, Geschäftskunden rufen an, wenn sie zum Beispiel Fragen zu bestehenden Aufträgen haben oder Klärungsbedarf bei Reklamationen besteht.

„Wir führen aber auch manchmal Outbound-Kampagnen durch“, ergänzt Sabrina Unger. „Das kommt vor, wenn neue Businessprodukte entwickelt wurden, die für unsere Kunden interessant sein könnten. In diesen Fällen bin ich diejenige, die ein Gespräch eröffnet, um das Produkt vorzustellen.“ Oft legt sie aber auch das Headset ab, weil noch ganz andere Aufgaben anfallen. In den Zuständigkeitsbereich von Kaufleuten für Dialogmarketing fällt es auch, Verkaufskampagnen zu entwerfen und deren Durchführung zu kontrollieren, inklusive Personalplanung. „Dieser Beruf wird teilweise noch sehr unterschätzt. Dabei beinhaltet er anspruchsvolle Tätigkeiten, die eine große Affinität zur Wirtschaft und unternehmerisches Denken erfordern. Als Kaufleute sind wir zum Beispiel auch für die Kalkulation von Angeboten zuständig.“

Gut geschult für den Vertrieb

Als Sabrina Unger im Jahr 2007 ihre fachgebundene Hochschulreife für Wirtschaft abschloss, erfuhr sie von diesem Ausbildungsberuf, den es damals erst seit einem Jahr gab. Er passte genau zu ihren Zielen. „Ich wollte unbedingt im Vertrieb arbeiten, aber kein BWL studieren, weil das schon so viele machen. Außerdem gefiel mir der Gedanke, direkt ins Berufsleben einsteigen zu können.“ Auch inhaltlich sagte ihr die duale Ausbildung mehr zu. „Hier lernt man neben den kaufmännischen auch die verkäuferischen Aspekte kennen. Es geht unter anderem um Gesprächstechniken und psychologische Hintergründe. Im Vertrieb ist dieses umfassende Know-how wichtig.“

Um nach dem Abschluss im anvisierten Unternehmensbereich arbeiten zu können, ergriff Sabrina Unger frühzeitig die Initiative und bemühte sich um einen Einsatz im Großkundenvertrieb. „Ich habe meiner Ausbilderin mitgeteilt, dass ich diesen Bereich unbedingt genauer kennenlernen möchte.“ Sie bekam prompt die Gelegenheit und hatte auch nach der bestandenen Prüfung Glück: „In der Jobbörse der Telekom war eine passende Stelle im Vertriebssupport ausgeschrieben. Dafür habe ich mich sofort beworben.“

Um übernommen zu werden, musste sie erneut Engagement beweisen. Wie jeder Bewerber durchlief sie den kompletten Bewerbungs-Prozess, schrieb eine Online-Bewerbung und überzeugte schließlich im Vorstellungsgespräch. „Aber es war natürlich ein Vorteil, dass man mich schon aus der Ausbildung kannte.“ Die angehende Kauffrau gehörte zu den Top-Auszubildenden ihres Jahrgangs. Im firmeninternen Wettbewerb „Verantwortung gewinnt!“ stellte sie zudem ihr soziales Engagement unter Beweis. Für das Projekt eines „interaktiven Wertekalenders“ wurde sie 2009 gemeinsam mit ihren Azubi-Kollegen des Nürnberger Ausbildungszentrums durch Personalvorstand Thomas Sattelberger geehrt.

Neue Arbeitsumgebung

Verantwortungsbewusstsein zeigt Sabrina Unger nun täglich im Umgang mit ihren fest zugewiesenen Geschäftskunden. Der Berufseinstieg sei ihr auch deshalb so gut gelungen, weil Eigenständigkeit schon während der Ausbildung sehr gefördert wurde. „Das prozessintegrierte Lernen stand im Vordergrund. Unsere Ausbilderin war nicht der Vormacher, sondern ein Coach, der uns dabei unterstützt hat, die eigenen Ziele zu verwirklichen.“

News RSS-Feeds abonnieren (Öffnet sich in neuem Fenster)

Bachelors starten erfolgreich

Fair Play für Praktikanten

Events

EINSTIEG Abi

Fernstudientag

Veranstaltungsübersicht

Links & Infos