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JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit

Traumjob per Mausklick

Online-Jobbörsen liegen voll im Trend. Fast alle Unternehmen schreiben offene Stellen inzwischen im Internet aus und sprechen damit Millionen von Nutzern an. Besonders viele Zugriffe verzeichnet die JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit. Grund genug für abi>>, euch wichtige Funktionen vorzustellen.

Auf dem Foto ist eine Tastatur mit einer Hand darauf zu sehen.

Einfach und schnell nach Ausbildungsplätzen, Praktikums- oder Werkstudentenstellen sowie nach Stellen für den Berufseinstieg kannst du in der JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit recherchieren.

Foto: WillmyCC

Mit wenigen Klicks zum Traumjob: Die Stellensuche über das Internet boomt. Laut einer Studie des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) liegt die JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit dabei mit großem Abstand auf Platz Eins. Bei ihr durchforsten Millionen von Nutzern Hunderttausende von Arbeitsangeboten, veröffentlichen Stellengesuche oder erstellen einfach und unkompliziert Bewerbungen.

 

Komfortable Funktionen

Dafür bietet die JOBBÖRSE zahlreiche komfortable Funktionen, mit denen sich effektiv Ausbildungsplätze oder die erste Festanstellung nach dem Studium finden lassen. Aber nicht nur: „Unsere Datenbank enthält auch Praktikumsangebote, sogar außerhalb Deutschlands, Traineestellen und Nebenjobs“, ergänzt Wendy Hartmann, Betreuerin der JOBBÖRSE bei der Bundesagentur für Arbeit. Und: „Die JOBBÖRSE wird ständig aktualisiert, ist werbefrei und kann rund um die Uhr zur Stellensuche genutzt werden.“ Ein weiteres Plus: Der Service ist kostenfrei.

Das Angebot unter www.jobboerse.arbeitsagentur.de ist enorm: Im März 2011 waren beispielsweise knapp 400.000 Stellenangebote, über 120.000 Ausbildungsplätze sowie mehr als 4.800 Praktika und Traineeprogramme in der Datenbank der Bundesagentur für Arbeit gespeichert. Die durchschnittliche Anzahl der Seitenaufrufe lag bei mehr als zehneinhalb Millionen – pro Tag. Die Suche nach dem Wunscharbeitgeber verläuft schnell und unkompliziert. Der Bewerber muss nur wenige Merkmale festlegen, nach denen die Datenbank dann aus dem riesigen Angebot passende Jobs, Studententätigkeiten, Praktika oder Ausbildungsplätze heraussucht. Mögliche Kriterien sind: Soll es sich um eine Voll- oder Teilzeitstelle handeln? In welcher Region soll der Arbeitsplatz angeboten werden? In welcher Branche und mit welchen Arbeitszeiten?

Schritt für Schritt zur vollständigen Mappe

In Kombination mit der komfortablen Suche dürften Schüler und Studierende besonders häufig den Bewerbungsmanager nutzen. „Er hilft, schnell und einfach qualitativ hochwertige Bewerbungsunterlagen zu erstellen und zu verwalten“, erläutert Wendy Hartmann. Das Ziel der Funktion: Junge Menschen Schritt für Schritt zur vollständigen Bewerbungsmappe führen (siehe Interview „Schnell und einfach zur kompletten Bewerbungsmappe“).

Am Anfang steht dabei die Registrierung. Persönliche Angaben wie Name und Anschrift eingeben, Benutzername und Passwort festlegen – schon ist der individuelle Freischaltcode, mit dem die Erstanmeldung abgeschlossen wird, per

Der Screenshot zeigt das Suchfeld der Jobbörse-Seite. Es wird nach Praktikum/Trainee Marketing gesucht.

 

Foto: Willmy CC

Post auf dem Weg. Anschließend kann man online im Bewerbungsmanager loslegen. Praktisch: Der Manager bringt in der Bewerbungsmappe Anschreiben, Lebenslauf und angehängte Dokumente automatisch in die passende Form. Beim Verfassen des Texts ist jedoch Kreativität gefragt. Matthias Klar, Pressesprecher der Agentur für Arbeit in Nürnberg, rät: „Besonders beim Anschreiben zählt der persönliche Touch des Bewerbers.“ Standardphrasen seien demnach nicht hilfreich.

Die Gefahr, wichtige Angaben zu vergessen, besteht beim Bewerbungsmanager nicht. Wie ein persönlicher Berater nimmt er den Nutzer an die Hand und führt ihn der Reihe nach durch die verschiedenen Eingabefelder. „Hier kann man fast nichts falsch machen“, sagt Matthias Klar. Eins nach dem anderen werden Sprachkenntnisse, Fähigkeiten und persönliche Daten abgefragt – und sinnvollerweise auch für zukünftige Bewerbungen gespeichert. „Schüler können einmal erfasste Informationen zum Lebenslauf und ihren Stärken jederzeit für ihre Bewerbungen verwenden. Sie können außerdem Vorlagen nutzen, die sie beim Aufbau des Anschreibens unterstützen“, erklärt Wendy Hartmann. Und: Der Lebenslauf kann jederzeit ergänzt und erweitert werden.

Ganzer Prozess im Blick

Doch was ist mit den obligatorischen Anlagen? Auch hier hat der Bewerbungsmanager eine Lösung: Schulzeugnisse, Praktikumsbescheinigungen und Bewerbungsfotos lassen sich problemlos von der eigenen Festplatte hochladen und in die Online-Mappe integrieren. Die fertige Bewerbung kann direkt über die JOBBÖRSE oder per E-Mail an potenzielle Arbeitgeber versendet werden. Alternativ dazu lässt sie sich auch als PDF-Dokument herunterladen, bequem ausdrucken und in perfektem Layout per Post verschicken. Die Verwaltungs-Funktion sorgt in jedem Fall für den optimalen Überblick: Welche Bewerbung ist bereits auf dem Weg? Welche steht noch aus?

Es wird die Ergebnisliste für Praktikum/Trainee Marketing der Jobbörse angezeigt.

 

Foto: WillmyCC

Außerdem können die Nutzer der JOBBÖRSE auch ein Online-Stellengesuch aufgeben. Unter dem Menüpunkt „Stellensuche“ kann eine entsprechende Anzeige schnell und problemlos erstellt und veröffentlicht werden. Erscheinen neue freie Arbeits- oder Ausbildungsplätze, die zum Bewerberprofil passen, in der Datenbank, informiert die Bundesagentur den Suchenden mit einer Nachricht. Beim Abgleich der Anforderungen und der Fähigkeiten der Bewerber berücksichtigt die JOBBÖRSE auch die persönlichen Angaben zu Kenntnissen. Dazu ist es notwendig, beim Anlegen des JOBBÖRSE-Profils einmalig diese Informationen einzutragen. Sie werden gespeichert und müssen bei neuen Suchen nicht erneut eingegeben werden. Auch die Suchanfrage selbst lässt sich unter einem aussagekräftigen Namen speichern und beliebig wiederholen. Mit etwas Glück sind es dann nur noch einige wenige Klicks zur Wunschstelle. Das bestätigt auch Pressesprecher Matthias Klar: „Die JOBBÖRSE bietet Hilfe zur Selbsthilfe. In Kombination mit Beratungsgesprächen hat sie schon vielen jungen Menschen zu ihrem Traumberuf verholfen.“

Sich suchen lassen

Neben der aktiven Suche haben Bewerber mit einem veröffentlichten Profil auch die Chance, von Personalverantwortlichen selbstständig gefunden zu werden. Anhand der gespeicherten Daten können so schnell geeignete Kandidaten für eine vakante Stelle ermittelt werden. Stimmt der erste Eindruck, genügt ein Klick auf den „Call me“-Button. Daraufhin generiert die JOBBÖRSE eine 0180-Nummer, mit der Arbeitgeber direkt zum angegebenen Anschluss des gewünschten Stellensuchenden weitergeleitet werden. So ist dieser erreichbar, ohne dass seine tatsächliche Telefonnummer veröffentlicht werden muss. Professionelle Stellensuche und Datenschutz gehen damit Hand in Hand.

Das Foto zeigt eine Praktikumsstelle im Bereich Marketing.

 

Foto: WillmyCC

Doch wer die JOBBÖRSE nutzt, hat nicht immer gleich direkt Kontakt mit dem Wunschunternehmen. „Arbeitgeber haben auch die Möglichkeit, über den Arbeitgeber-Service ein anonymisiertes Angebot zu schalten“, erklärt Christian Plettner, Arbeitsvermittler bei der Agentur für Arbeit in Schweinfurt. Dann schlüpfen die Mitarbeiter der zuständigen Arbeitsagentur sozusagen in die Rolle des Mittlers. Die Bewerber schicken ihre Unterlagen an den zuständigen Mitarbeiter der Arbeitsagentur, der auswählt, wer für die ausgeschriebene Stelle in Frage kommt. „Wir sortieren nach Kriterien wie Fachkenntnissen oder Soft Skills aus, die der Arbeitgeber vorher definiert“, erläutert Christian Plettner. „Nur die Mappen geeigneter Bewerber leiten wir direkt an die Firmen weiter. Den restlichen Interessenten müssen wir leider absagen.“ Laut Christian Plettner schätzen viele Arbeitgeber diese Möglichkeit des Filterns, mit der sie ihren Verwaltungsaufwand deutlich minimieren können, da nicht Hunderte von Bewerbungen in ihrem Postfach landen.

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