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Rubrik Lehrer und Eltern

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Gesellschaftliches Engagement

Die Art des Ehrenamts macht den Unterschied

Fast die Hälfte der 14- bis 15-Jährigen engagiert sich ehrenamtlich. Das Gefühl, ob sie einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leisten, hängt allerdings von der Art des Ehrenamts ab, fand die Uni Würzburg heraus.

Jugendgruppen betreuen, älteren Menschen helfen oder aktives Mitglied der freiwilligen Feuerwehr sind – für Jugendliche gibt es viele Möglichkeiten, sich zu engagieren. Eine bundesweite Studie zur gemeinnützigen Tätigkeit Heranwachsender des Lehrstuhls „Empirische Bildungsforschung“ der Universität Würzburg kam zu dem Ergebnis, dass sich knapp 45 Prozent der 14- bis 15-Jährigen ehrenamtlich einsetzen.

Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass offenbar die Art und Weise des Ehrenamts das Weltbild der Jugendlichen unterschiedlich beeinflusst. Die Zusammenarbeit mit Personengruppen wie Senioren, Migranten oder Menschen mit Behinderung gab den Jugendlichen häufiger das Gefühl, einen wichtigen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten, als Gleichaltrigen, die in ihrem Engagement keinen Umgang mit Hilfsbedürftigen haben.

Für die Studie wurden 2.408 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 15 Jahren im Zeitraum von Oktober 2010 bis Januar 2011 befragt. Die Stichprobe umfasste zur Hälfte Mädchen und zur Hälfte Jungen. Die Befragten waren Schüler an Gymnasien (20,4 Prozent), Realschulen (26,3 Prozent) sowie Hauptschulen (20,4 Prozent).

 

 

 

 

 

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