Was ist eine Sonderausbildung für Abiturienten?
Raus aus der Schule, rein in den Hörsaal? Längst nicht jeder Abiturient beginnt nach dem Abi ein klassisches Studium an einer Hochschule. Mit den sogenannten Sonderausbildungen für Abiturienten versuchen Unternehmen speziell die Schulabgänger mit Hochschulreife zu umwerben.
Ausbildung oder Praxis im Betrieb
Die praktische Ausbildung im Betrieb wird mit theoretischer Ausbildung an privaten oder staatlichen Bildungseinrichtungen oder hauseigenen Akademien verzahnt. Dabei wechselt die Ausbildung im Betrieb mit theoretischen Unterrichtsphasen oder Studiensemestern ab. Das Verhältnis von Theorie und Praxis beträgt in etwa 2:3. Voraussetzung ist meist die allgemeine Hochschulreife.
Studium an Berufsakademien
Berufsakademien bieten Studiengänge mit starkem Praxisbezug an. Es gibt sie inzwischen in fast allen Bundesländern, jedoch mit unterschiedlichen Modellen. Die Unterschiede beziehen sich vor allem auf:
- Trägerschaft (staatlich oder nicht-staatlich)
- Zulassungsbedingungen (Abitur, Fachhochschulreife, zum Teil Eignungstests)
- Art der Kooperation mit den Betrieben (Praktika in den Semesterferien oder wechselweise Lernen an der Berufsakademie und im Betrieb)
- Vergütung
- Förderungswürdigkeit nach dem BAföG
- Anerkennung der Abschlüsse (berechtigt der BA-Abschluss, ein Masterstudium an einer Hochschule aufzunehmen)
- Paralleler Erwerb eines IHK-Abschlusses oder nicht
Reportagen findest du unter der Rubrik Ausbildung > Sonderausbildungen für Abiturienten.




