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Work & Travel Australien

Jeder sollte ins Ausland gehen

Melbourne, Canberra, Sydney. Das waren die großen Stationen bei Alena Huhles Reise. Die 24-Jährige Hamburgerin war im Rahmen eines Work & Travel Aufenthaltes in Australien unterwegs.

Alena Huhle steht in einem Baum. Sie trägt ein grünes, knielanges Sommerkleid und Flip-Flops.

Alena Huhle war vier Monate lang in Australien unterwegs, hat gearbeitet und viele Reisen unternommen.

Foto: privat

Steckbrief

Name: Alena Huhle

Alter: 24

Abitur: 2007

Macht gerade: Abschluss des Medienmanagementstudiums

Und später? Master in Medienmanagement

Australien ist wahrscheinlich eines der absoluten Lieblingsziele vieler Jugendlicher, die nach dem Abitur ins Ausland gehen wollen. Alena Huhle (24) aus Hamburg hat das Land der Aborigines und Kängurus tatsächlich bereist. Im Sommer 2008 war sie etwa vier Monate in Down Under unterwegs und hat im Rahmen eines Work & Travel Aufenthalts Land und Leute kennengelernt.

Die Organisation Travel Works hat ihr bei der Planung im Vorfeld und an den ersten Tagen in ihrem persönlichen Abenteuer geholfen. Etwa 1.800 Euro hat sie bezahlt, dafür kümmerte sich Travel Works um den Flug, eine Unterkunft für die ersten Tage und eine Handykarte. Außerdem bekam sie die Zugangsdaten zu einem Portal, in dem sie schon vor der Reise Kontakt zu anderen Reisenden aufnehmen konnte.

Erst Work, dann Travel

Ahlena Huhle hat einen Koalabär auf dem Arm. Sie hat blonde lange Haare und trägt ein schwarz-weiß gestreiftes Shirt.

Alena Huhle

Foto: privat

In Melbourne angekommen, hat sie sich zunächst ein paar Tage Zeit genommen, sich einzugewöhnen. Dann ging es auch schon weiter: Sydney wartete, und dort ein Job als Kellnerin in einem bayerischen Wirtshaus. Alena Huhle hat dann Biermaßen geschleppt und im Dirndl viele deutsche und japanische Touristen bedient. Je nach Tageszeit und Wochentag hat sie dort bis zu 20 Dollar pro Stunde verdient. „Unheimlich viele Leute versuchen, erst einmal in Sydney einen Job zu finden, deshalb ist das eigentlich fast unmöglich, dort gleich unterzukommen“, schildert Alena Huhle ihr Glück. Und das kam gleich doppelt: „Ich konnte zusätzlich noch als Kellnerin in einem italienischen Restaurant unterkommen und habe so ziemlich viel Geld verdient.“

Nachdem die Reisekasse gut gefüllt war, ging es mit dem Bus Richtung Norden, „der Sonne hinterher“, wie die heute 24-Jährige beschreibt, „schließlich stand der Winter vor der Tür und der ist im Norden des Landes wesentlich angenehmer als im Süden.“ Bei einem Busunternehmen hat sie sich ein 8.000 Kilometer Kontingent gekauft, mit dem sie dann durchs Land fahren konnte. Als das Geld knapper wurde, hat sie auf einer Tomatenfarm in Bundaberg angeheuert: „Ich dachte mir, wenn man schon in Australien ist, muss man auch Fruitpicking gemacht haben“, erzählt sie. Zwei Wochen lang hat sie dann Tomaten gepflückt, was ziemlich anstrengend und irgendwie eintönig gewesen sei.

Erfahrungen, die einem keiner mehr nehmen kann

Viel spannender waren die Erlebnisse während der Reisezeit: „Ich habe keine extremen Dinge wie einen Bungeesprung oder so etwas gemacht, sondern mir dafür ein paar außergewöhnliche Touren gegönnt“, erzählt sie begeistert. Sie war beispielsweise Schnorcheln im Great Barrier Reef, hat dort Haie und Nemo-Fische beobachtet, ist einmal um den Ayers Rock herumgelaufen und hat in einem Hippiedorf an der Küste surfen gelernt. Natürlich von einem braungebrannten australischen Surflehrer. Alena Huhle ist überzeugt: „Jeder sollte ins Ausland gehen!“

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