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Sprachreise

Salsa in der Disco

Spanisch lernen unter der Sonne Mittelamerikas: Thea Heintze (21) aus Aach am Bodensee hat drei Monate lang eine Sprachschule in Cuenca in Ecuador besucht.

Thea Heintze mit Robben an einem Strand.

Thea Heintze (21) hat in Ecuador nicht nur einen Sprachkurs gemacht, sondern auch Berge bestiegen und am Strand entspannt.

Foto: Privat

 

Steckbrief

Name: Thea Heintze

Alter: 21

Abitur: 2010

Macht gerade: Aushilfsjob bei der Deutschen Post

Und später? Internationales Marketing studieren, ab Herbst 2011

 

Dass sie nach dem Abitur ins Ausland wollte, stand für Thea Heintze schon früh fest. „Das war irgendwie ein ganz logischer Schritt für mich: Erst Abi, dann Ausland, dann Studium.“ Der Plan ging auf: Die 21-Jährige ist mittlerweile an der privaten Karlshochschule für internationales Marketing in Karlsruhe eingeschrieben. Zugangsvoraussetzung war eine zweite Fremdsprache, und obwohl sie schon in

Thea Heintze sitzt auf einem Felsen. Rechts von ihr ist ein Schild mit der Höhenangabe. Sie trägt eine Mütze. Im Hintergrund ist der Gipfel des Berges zu sehen.

Thea Heintze auf 6310 Metern Höhe

Foto: Privat

der Schule drei Jahre Spanisch hatte, hat Thea Heintze im Oktober vergangenen Jahres Deutschland den Rücken gekehrt und an einem dreimonatigen Spanisch-Sprachkurs in Ecuador teilgenommen. Die Organisation der Reise hat sie abgegeben: Die Carl-Duisberg-Centren haben sich um Unterkunft und Sprachschule gekümmert. Alles zusammen hat etwa zweieinhalb Tausend Euro gekostet, dafür musste sie nur in den Flieger steigen und sich um nichts weiter sorgen.

In Ecuador angekommen lief alles wie am Schnürchen: „Die Familie hat mich am Flughafen abgeholt und es hat gefühlt eine Stunde gedauert, bis ich in meinem neuen Zuhause ‚daheim‘ war“, schwärmt die 21-Jährige. „Das lag aber vielleicht auch daran, dass ich zuvor schon ein High-School Year gemacht habe und mit der Situation in einer fremden Familie vertraut war“, gibt sie zu. Gleich am Tag der Ankunft war auch der erste Unterrichtstag. Von da an hatte sie jeden Vormittag knapp vier Stunden Schule, ausnahmslos auf Spanisch und aufgeteilt in zwei Fächer: Grammatik und Konversation. „Das Schöne dabei war, dass wir nie mehr als fünf Schüler in einer Klasse waren und mit guten Lehrbüchern gearbeitet haben“, erzählt Thea Heintze, die so schnell gelernt hat, dass sie innerhalb der drei Monate um einige Level aufgestiegen ist und am Ende sogar Einzelunterricht bekam. „Schon in der ersten Woche in Ecuador habe ich mehr gelernt als in den drei Jahren Schul-Spanisch zuvor“, erzählt sie stolz. Gerade die Konversationskurse haben ihr geholfen, ihre Sprachkompetenz weiter auszubauen. Vor allem, weil sie keine Hemmungen hatte, zu sprechen und dabei manchmal auch Fehler zu machen. Nachmittags ging es etwas lockerer zu: Es wurden Filme geschaut, gemeinsame Kochkurse veranstaltet und Tanzkurse abgehalten.

Dennoch blieb viel Freizeit, um beispielsweise ans Meer oder in die Berge zu fahren. Gemeinsam mit neu gewonnenen Freunden traf sie sich zum Kochen oder ging tanzen. Dabei hat Thea Heintze dann auch einen großen Unterschied zu Deutschland festgestellt: „In der Disco tanzen Ecuadorianer nur Salsa“, berichtet die 21-Jährige.

 

Carl Duisberg Centren

Die Carl Duisberg Centren vermitteln unter anderem Schülersprachreisen, Schüleraustausch und Praktika im Ausland.

http://www.cdc.de/

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